{"id":12265,"date":"2018-01-27T14:21:14","date_gmt":"2018-01-27T14:21:14","guid":{"rendered":"http:\/\/web.ittenbach.org\/?page_id=12265"},"modified":"2022-11-29T15:46:47","modified_gmt":"2022-11-29T15:46:47","slug":"mein-ittenbach","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ittenbach.org\/?page_id=12265","title":{"rendered":"&#8222;Mein Ittenbach&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>Vorsicht, das ist kein objektiver Text. Sondern einer nach dem Rat von Karl Kraus: \u201eMeine Herren, bleiben Sie pers\u00f6nlich.\u201c<\/em><\/p>\n<p>W\u00e4re ich zum Beispiel G\u00fcnter Grass, k\u00f6nnte ich Ittenbach, wenn schon nicht einen ganzen Roman, dann schon einige intensive Kapitel widmen. Denn hier findet man, vermutlich schon immer, den Stoff, aus dem die Legenden der Heiligen und Helden des Alltags, aber auch der Romane mit erotischen Decamerone- Elementen, wie sie einst auf dem Berghof spielten, Stoffe, aus dem die Dramen und Kom\u00f6dien sind. Weil Wirklichkeit stets der Beweis der M\u00f6glich- und Unm\u00f6glichkeiten ist. Denn Ittenbach liegt nicht vor oder hinter den Sieben Ber- gen bei den Sieben Zwergen, sondern mitten in der Welt.<\/p>\n<p>Einige Beispiele: Pfarrer Hamb\u00fcchen geh\u00f6rt f\u00fcr mich trotz und wegen seiner H\u00e4rten und Schw\u00e4chen zu den Helden und Heiligen, weil er unter Lebensgefahr am Ende des entsetzlichen 2. Weltkrieges mit der wei\u00dfen Fahne in der Hand zwischen US-Army auf der Margarethenh\u00f6he und der Wehrmacht an der \u201eHauptkampflinie\u201c das Schlimmste f\u00fcr das Dorf zu verhindern suchte. Die Nazis h\u00e4tten ihn deshalb erschie\u00dfen k\u00f6nnen, weil er den \u201eEndsieg\u201c gef\u00e4hrde, als dieses, wohlgemerkt nur dieses, Deutschland l\u00e4ngst am Ende war.<\/p>\n<p>Es ist kein Zufall, dass der gr\u00f6\u00dfte Soldatenfriedhof von NRW bei uns zu finden ist. Und noch mancher junge Mann von damals hat es bis heute nicht vergessen, wie bedr\u00fcck- end es war, in Wald und Flur die verwesenden Toten zu bergen.<\/p>\n<p>Ebenso und auf ganz andere Art, intellektuell weit vielschichtiger, ist&nbsp;<span style=\"font-size: 1rem;\">sein Motorrad fahrender Nachfolger Udo Maria Schiffers f\u00fcr mich ebenfalls einer der Helden des Alltags. Unterdessen ist er f\u00fcr so viele Katholiken verantwortlich, dass er in Italien schon Bischof w\u00e4re. Mir gef\u00e4llt, dass er nicht wie andere \u00fcber den Z\u00f6libat nur \u00e4chzt und st\u00f6hnt, sondern seinem akademischen Lehrer, dem Papst, eine Denkschrift f\u00fcr die Zulassung erprobter verheirateter M\u00e4nner zum katholischen Priesteramt \u00fcbergeben hat. Mir gef\u00e4llt ebenso, wie beinahe selbstverst\u00e4ndlich \u00d6kumene im Ittenbacher Alltag ist, nicht nur, wenn der katholische Pastor beim VVI-Seniorentag in der Alten Post neben seiner evangelischen Kollegin sitzt und ihrer Ansprache zustimmt. \u00d6kumene auch beim von beiden Gemeinden gesegneten Martinszug der Kinder. Oder in der Hospizbewegung, Sterbenden beizustehen. Um nur drei Beispiele zu nennen.<\/span><\/p>\n<p>Das ist geschichtlich wirklich ein Fortschritt, selbst wenn der Fort- schritt nie so gro\u00df ist, wie er zu- n\u00e4chst aussieht. Aber auf jeden Fall, wenn man an die konfessionelle Enge zur\u00fcckdenkt, wie sie in der Schulchronik des Hauptlehrers Harry Schillings dokumentiert ist. Heute w\u00fcrden wohl keine katholischen Eltern mehr zum Schulstreik bereit sein, nur, weil ein evangelischer Lehrer berufen wurde.<\/p>\n<p>Insgesamt aber wirkte Ittenbach auf mich als Neub\u00fcrger von Anfang an im positiven Sinn katholisch-christlich gepr\u00e4gt. Die Kirche als Au\u00dfen- mauer des Zeltes f\u00fcr ein Volksfest zum Beispiel. Was den zeitweilig am Oelbergringweg wohnenden holl\u00e4n- dischen Journalisten-Kollegen Rob Meines sogar einmal im Rotterda- mer \u201eHandelsblad\u201c zu einer Repor-<\/p>\n<p>tage \u00fcber das Besondere der rheini- schen Lebensart bewegte. Ich erlebe und beobachte es immer wieder, wie selbstverst\u00e4ndlich die behinderten Menschen des Hauses Nazareth im Alltagsleben des Dorfes integriert sind, von den Gesch\u00e4ften bis zu den Festen. Wie sie die anderen mit ihrem fr\u00f6hlichen Lachen ansteckten, als die Feuerwehr noch in der Alten Post Theater spielte.<\/p>\n<p>Eine Tradition, die nun der M\u00e4nner- gesangsverein auf andere Art und sehr erfolgreich mit der K\u00f6lschen Weihnacht im S\u00e4ngerhof fortsetzt. Von wegen Vereinsmeierei. Mancher Ittenbacher Feuerwehrmann kann es inwendig oft nur schwer verarbeiten, was er beim Retten und Bergen auf der Autobahn erlebte. Auch sie sind f\u00fcr mich Helden des Alltags, k\u00fcnftig auch Heldinnen, obwohl man diesen Begriff nach gehabtem Missbrauch nicht \u00fcberstrapazieren sollte. Aber: Auf seine Freiwillige Feuerwehr, die es von der Leistung her mit jeder Berufsfeuerwehr aufnimmt, kann Ittenbach stolz sein.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt: Was w\u00e4re es ohne seine Vereine, von denen der VVI nur einer, aber nicht der wirkungsloseste ist. Der VVI sollte deshalb mal einen<\/p>\n<p>Vereinsf\u00fchrer f\u00fcr unser Dorf mit der Antwort auf die ber\u00fchmten und leider gerade oft im Internet-Zeitalter vernachl\u00e4ssigten w.w.w.-Fragen herausbringen: W er ist W ann und W o mit welchem Verein erreichbar. Wenn in Deutschland etwas funktioniert, was die Gesellschaft zusammenhalten hilft, dann geschieht es in den Vereinen. Trotz Wichtig- tuerei und karnevalistischer Eifersucht. Oder Sitzungen wie einer \u201eB\u00fcrgerversammlung\u201c am 10. M\u00e4rz 1961 in der Alten Post. In der Niederschrift hei\u00dft es unter anderem, dass die Versammlung \u201ezuerst schleppend- m\u00fcde verlaufen\u201c sei. \u201eDoch das Interesse steigerte sich allm\u00e4hlich.\u201c Damals wie heute ging es um Stra\u00dfenbau und Werbung f\u00fcr Gewerbe und Gastronomie. Am vordringlichsten erscheint der Wegebau. (Nicht erw\u00e4hnt wird, da\u00df der Wegebau gerade mit R\u00fccksicht auf die Verkehrswerbung intensiviert werden soll, weil doch das Verkehrs- gewerbe die bestmelkende Kuh ist, die Ittenbach im Stall hat; der man deswegen auch nicht das erforder- liche Kraftfutter vorenthalten d\u00fcrfte.) Stellenweise muss es damals wie heute gem\u00e4\u00df der Vereinsparodie in Zuckmayers \u201eFr\u00f6hlichem Weinberg\u201c zugegangen sein. Denn das Protokoll verzeichnet am Schluss: \u201eDie Sitzung endete leider in einem babulistischen Gequassel des Herrn N.N.\u201c (den verzeichneten Namen verschweige ich bewusst aus H\u00f6flichkeit und Zweifel an der Objektivit\u00e4t des Protokollf\u00fchrers), \u201ewas nur Missklang erregte.\u201c So unh\u00f6flich direkt w\u00fcrde heute allerdings kein Protokollant mehr schreiben, selbst wenn es genauso zuginge&#8230;<\/p>\n<p>Trotz der viel zu geduldig hingenommenen Funktion unserer Haupt- stra\u00dfe als Autobahnzubringer und einer am Abend noch immer viel zu schlechten und weit vor Mitternacht schon endenden Bus-Verbindung mit dem Rheintal und Bonn: Alles in allem ist Ittenbach ein Dorf geblie<span style=\"font-size: 1rem;\">ben mit zwei Kirchen und Schule. Mit echten Landwirten. Obwohl es keinen Bauern mehr gibt, bei dem man wie in den Siebzigern noch die Milch holen kann. Wohl aber die Ur- Handwerke wie B\u00e4cker, Fleischer, Tischler, Klempner und \u201eBarbier\u201c. Mit M\u00f6beln, Haushaltswaren, Baumschule, Blumen, Gem\u00fcse, B\u00fcchern, Zeitschriften, Fu\u00dfb\u00f6den, Galerie, Immobilien- und Autoh\u00e4ndlern, den Tankstellen und der goldenen Krone eines \u201efast Futter\u201c-Tempels am Autobahnkreisel mit seiner dank VVI beleuchteten Sieben-Bogen-Skulptur als Tor zum Siebengebirge.<\/span><\/p>\n<p>Ein Dorf mit Dienstleistungen, mit den Gesch\u00e4ften und ihrem Gewer- beverein, leider nicht mehr mit Edeka und Spar und ohne Volksbank. Aber die Sparkasse ist geblieben. Mit einheimischen und internationalen Gasth\u00e4usern, Hotels, Zahn- und Fach\u00e4rzten, der Apotheke. Alle vom Niveau her oft mindestens so gut wie in den kleinen St\u00e4dten. Vor allem mit Frauen, die ihre Gasth\u00e4u- ser und Schaufenster, dem Festkreis des Jahres entsprechend, so anspre- chend dekorieren, dass Ittenbach jedem Wettbewerb standhalten k\u00f6nnte \u201eUnser Dorf muss sch\u00f6ner&nbsp;<span style=\"font-size: 1rem;\">werden.\u201c Ebenso dank der vielen sch\u00f6nen Vorg\u00e4rten, Balkon- und Fensterblumen.<\/span><\/p>\n<p>Leider gibt es insgesamt weniger Gesch\u00e4fte als \u201efr\u00fcher\u201c. Fu\u00dfg\u00e4nger und Alte haben es schwerer als \u201edamals\u201c. Aber manche unserer Unternehmer wirken von Ittenbach aus sogar \u00fcberregional und europ\u00e4isch. Ich kenne mindestens zwei.<\/p>\n<p>Unsere Hauptstra\u00dfe war \u00fcbrigens in den Siebzigern breiter und ohne Inseln und abschreckenden Geschwindigkeits-\u201cFotografen\u201c an der Gef\u00e4llstrecke von der Margarethenh\u00f6he Richtung Dorfmitte viel gef\u00e4hrlicher und leider sogar Ort von Unf\u00e4llen mit Toten und Schwerverletzten oder einem pl\u00f6tzlich mitten im Wohnzimmer eines Fachwerkhauses neben dem Fernseher stran- denden Autos..<\/p>\n<p>Mit solch einer Stra\u00dfe kann man nicht Luftkurort werden. Der wir aber dennoch sind. Wenn man an den mindestens zwei Grad Unterschied zum Rheintal denkt, der im Winter das Schlittenfahren und im Sommer das Schnaufen erm\u00f6glicht. Oder an die hier meistens glimpflich verlaufenden Unwetter. Was sicher auch mit der seit Jahrhunderten im Mai gehenden Hagel-Prozession zusammenh\u00e4ngt. Man ist in der Kur, wenn man nur mit offenen Sinnen durch unsere G\u00e4rten, die Flur und die W\u00e4lder geht, mit ihren noch immer nicht gel\u00fcfteten Geheimnissen wie den, in meiner Fantasie, archaisch-\u201eheidnischen\u201c Opfersteinen an der Perlenhardt, oberhalb des ehemaligen Steinbruchs der Pfadfinder. Selbst wenn die schon auf Honnefer Gebiet liegen, geh\u00f6ren sie faktisch zu uns. Sie sind wie der Sonnenaufgangsblick, liturgisch ein- wandfrei, nach Osten gerichtet. Nennen wir sie, leise \u00fcbertreibend, das Stonhenge von Ittenbach oder Ittenbachs Extern-Steine. Leider konnte mir bisher niemand etwas&nbsp;<span style=\"font-size: 1rem;\">Zuverl\u00e4ssiges \u00fcber sie erz\u00e4hlen, und die Pfade zu ihnen sollen bewusst- unbewusst zuwachsen. Aber ich bin nicht allein mit diesem Empfinden.<\/span><\/p>\n<p>Ittenbach gilt als ein Wohnort der Prominenz und des Wohlstandes, als Vorort von Bundes-Bonn. Mit \u201eB\u00fcchsenspannern\u201c von Kanzlern, Fraktionen und politischen Stiftun- gen, die heute noch oder wieder bei uns sind, wie Joachim Hirzel, Her- mann Scharnhoop, Horst-Dieter Westerhoff und Josef Thesing, um stellvertretend zu nennen. Vor allem als die FDP-nahe Friedrich Naumann-Stiftung noch auf der Marga- rethenh\u00f6he mit dem kristallglitzernden Fritz Flizsar residierte oder bei uns ehrgeizige Politiker wie Friedbert Pfl\u00fcger und seine damalige Frau Margarita Mathiopoulos wohnten, derentwegen Willy Brandt als Parteivorsitzender zur\u00fccktrat. Ein sozialer H\u00f6henort ist es sicher auch, wenn man an die Wahlergebnisse denkt oder an die 4711- Trutzburg am \u00d6lbergringweg oder den Hof am Oelberghang, an die Villen rund um die Margarethenh\u00f6he. Aber hier lebt keine aufdringliche Protz-Promi- nenz, wenn man zum Beispiel an den Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr Wirtschaft, den Spieltheoretiker und Esperanto- Kandidaten der Europa-Wahl von 2009 denkt, Professor Reinhard Selten und an andere hier wohnende Professoren. Nicht nur f\u00fcr ihn gilt der Satz: \u201eMehr sein als scheinen.\u201c<\/p>\n<p>Eine Zeit lang h\u00e4tte Ittenbach ein informeller Treffpunkt der Bundes- pressekonferenz sein k\u00f6nnen. Da lebten hier unter anderem der F.A.Z. Korrespondent Karl Feldmeyer und dieser Chronist bei derselben Zei- tung, der jetzige Vorsitzende der Bundespressekonferenz Werner G\u00f6\u00dfling und der vormalige Pr\u00e4sident des Deutschen Presseclubs Gerd Kolbe, der in der Nachbarschaft ge- blieben ist, um nur sie als Beispiele zu erw\u00e4hnen. Sie hatten oft Politi- ker zu Gast oder Sagen-Forscher und Schriftsteller. Einer zum Beispiel die freundlichen Br\u00fcder aus gegneri- schen Parteien, Hans- Jochen und Bernhard Vogel, an einem Abend zusammen. Oder Helmut Schmidt nach dem Ende seiner Kanzlerschaft beim Spaziergang von der Margarethenh\u00f6he zur Wohnung des Journalisten am Oelbergringweg. Damals war dort auch noch Rob Meines in der N\u00e4he, der mir nach einer begeister- ten Erz\u00e4hlung wegen einer Renn- steigwanderung in der 1986 \u00e4u\u00dferlich noch unangefochtenen DDR- \u201eDie Th\u00fcringer haben alle keine Angst mehr, und Angst ist der Kitt jeder Diktatur\u201c &#8211; diesen prophetischen Satz erwiderte: \u201eIhr Deut- schen seid schon mitten in der Wiedervereinigung, habt es nur noch nicht gemerkt.\u201c Das war drei Jahre vor der Wende in der DDR 1989 und der Wiedervereinigung 1990! Weil er weder Bonn- noch Berlin-blind, sondern f\u00fcr den ge- samten deutschen Sprachraum mit Ausnahme der Schweiz zust\u00e4ndig war und deshalb die Ver\u00e4nderungen eher sp\u00fcrte als ortsans\u00e4ssige Korrespondenten.<\/p>\n<p>Ittenbach hat schon manche Poet(inn)en angeregt, wie auch diese Brosch\u00fcre belegt.. Zum Bei- spiel aber auch den in Thomasberg wirkenden Sch\u00fcttelreimer Thomas Berg (alias Wolf Mohr) mit seiner Versch\u00fcttelung des Dornr\u00f6schenlie- des: Es beginnt so und wandert von uns in andere Orte der Heimat: \u201e Dornr\u00f6schen kam aus Ittenbach\/ der Prinz sprach: Darf ich bitten ach,\/ dann gingen sie nach Bockeroth, wo sie sich ihm im Rocke bot&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Scherz beiseite. F\u00fcr mich hat Ittenbach trotz der Schatten und Strah- len des Oelberges einen guten Ortsgeist, einen genius loci durch Nachbarschaft. Die Nachbarschaften waren Vorl\u00e4ufer der heutigen Kom- munen. Das \u00e4lteste Zeugnis daf\u00fcr und damit f\u00fcr unseren heilsamen genius loci ist das Margarethenkreuz, das dem Pass im Siebengebirge zwischen dem Rhein und Ittenbach den Namen gegeben hat. Es erinnert an die Verschonung des Dorfes vor Pest und Krieg, aber auch an die Kraft des Kreuzes und einer jungen Frau angesichts des B\u00f6sen, dargestellt durch den zu ihren F\u00fc\u00dfen beinahe dem\u00fctig-kuschelig liegenden Drachen. Es wurde in jenem nur noch vom 2. Weltkrieg an Grausamkeiten \u00fcbertroffenen Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg (1618 bis 1648) errichtet. Dort steht in den Stein der Begriff Nachbarschaft als \u201eNapperschaft\u201c gemei\u00dfelt: \u201eA(nno) 1641 DEN \/: JULII HAT EIN NAPPERSCHAFT ZU ITTENBACH DISES KREUTZ AUFGERICHTET ZU EHREN GOTTES UND S. MARGARE- TAE\u201c.<\/p>\n<p>Der VVI hat es unl\u00e4ngst aus seinem Schattendasein am Waldrand nach vorn geholt. M\u00f6ge es noch \u00fcber Jahrhunderte hinweg als gutes Zeichen &#8211; Omen &#8211; f\u00fcr Ittenbach stehen und verehrt werden.<\/p>\n<hr>\n<p>Text: <em>Helmut Herles<\/em><\/p>\n<p><em>Dr. Helmut Herles, Jahrgang 1940, Journalist und Schriftsteller, lebt seit 1978 in Ittenbach am Oelbergring- weg. Er war 1975 als F.A.Z.-Korrespondent nach Bonn gekommen und wohnte zun\u00e4chst an der Merten- bitze in Thomasberg. 1991 wechselte er als Chefredakteur zum General-Anzeiger und wurde 2000 dessen Chefkorrespondent mit B\u00fcros in Bonn und Berlin, um den Orts- wechsel des Bundestages unmittelbar zu erleben. Dabei hielt er bis heute an seiner Wohnung bei uns fest. Er ver\u00f6ffentlichte zahlreiche B\u00fccher. Darunter \u00fcber Bundestag und Bundesrat und zur deutschen Einheit, den dreisprachigen Bildband \u201eSch\u00f6nes Bonn\u201c (Verlag Ellert und Richter Hamburg) und das Lesebuch \u201eVon den Geheimnissen und Wundern des Caesarius von Heisterbach\u201c (Bouvier Verlag Bonn, 4. Auflage 2007). Schreibt nach wie vor politische Leitartikel und ebenso gern lokale Glossen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorsicht, das ist kein objektiver Text. 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